Eileiteranomalien spielen in bis zu 40 % der weiblichen Unfruchtbarkeit eine Rolle.1,2 Eine sonographische Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit ist einer der ersten Schritte in der Fruchtbarkeitsbeurteilung.3 Für Patientinnen ohne Adnexitis oder Chlamydien in der Vorgeschichte (idiopathische Sterilität) stellt die Ultraschalluntersuchung somit eine Diagnosemethode der ersten Wahl dar. ExEm® Foam liefert bei dieser Eileiterdurchgängigkeitsprüfung optimale Voraussetzungen für hochauflösende und kontrastreiche Ultraschallaufnahmen. Durch Mischen von ExEm® Gel mit Luft und destilliertem ExEm®-Wasser entsteht ein höchst-echogener Gelschaum.

Neben der einfachen und schnellen Aufbereitung, bringt ExEm® Foam noch weitere Vorteile mit sich. Mehrere Studien zeigen eine signifikante Vergleichbarkeit mit laparoskopischen Untersuchungen und wesentlich aussagekräftigere Ergebnisse als Ultraschalluntersuchungen mit Salzlösungen.4,5,6 Die hohe Viskosität des Gelschaums erlaubt auch eine vergleichbar lange Untersuchungsdauer. Die optimale Dehnung der Eileiterwände und der hohe Kontrast ermöglicht somit eine brillante Visualisierung der Eileiter- und Gebärmutterhöhlenkonturen im 2D- oder 3D-Ultraschall. Damit ist die sonographische Eileiterdiagnostik mit ExEm® Foam eine patientenfreundlichere dabei aber weniger invasive Methode als radiologische oder laparoskopische Untersuchungen.


Vorteile

  • Sehr verträglich: weltweit über 500.000 nebenwirkungsfreie Anwendungen
  • Patientenorientiert: minimalinvasiv
  • Einfache Handhabung: schnell und ambulant durchführbar
  • Kontrastreiche Visualisierung: Hochauflösende, brillante Ultraschallaufnahmen
  • Eileiterdurchgängigkeit: signifikante Vergleichbarkeit mit laparoskopischen Untersuchungen
  • Vorteile gegenüber Salzlösungen: Aussagekräftigere Ergebnisse, längere Untersuchungsdauer

Kontraindikationen

  • Keine Anwendung bei (möglicher) Schwangerschaft
  • Keine Anwendung in Lutealphase
  • Keine Anwendung bei Infektionen im Beckenraum

Zitierte Studien

[1] Snick et al., The spontaneous pregnancy prognosis in untreated subfertile couples: the Walcheren primary care study; Human Reproduction1997, Vol.12, No.7, 1582–1588.

[2] Steinkeler et al.,Female Infertility: A Systematic Approach to Radiologic Imaging and Diagnosis, Radiographics2009, 29(5), 1353-70.

[3] Lim et al., Should a hysterosalpingogram be a first- line investigation to diagnose female tubal subfertility in the modern subfertility workup?, Human Reproduction2011, Vol.26, No.5, 967–971.

[4] Van Schoubroeck et al., The Use of Gel Foam for the Evaluation of Tubal Patency, Gynecol Obstet Invest, 2013;75, 152–156.

[5] Piccioni et al., Sonohysterosalpingography: Comparison of Foam and Saline Solution, Inc. J. Clin. Ultrasound, 2017, 45, 67–71.

[6] Ludwin et al., Accuracy of hysterosalpingo-foamsonography in comparison to hysterosalpingo-contrastsonography with air/saline and to laparoscopy with dye, Human Reproduction2017, Vol.32, No.4, 758–769.



Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.